Forensik Tagung in Hannover 28.11.2009
Grußworte vom Präsidenten der PKN, Herr Dr. Wittmann
Grußwort des Staatssekretärs des Nds. Justizministeriums Herrn Dr. Oehlerking
Vortrag 2 von Herrn Dr. Bernd Borchard
Vortrag 3 von Frau Dr. Uta Rüping
Vortrag 4 von Frau Annika Gnoth
Vortrag 5 von Herrn Dr. Andreas Spengler
Vortrag 6 (Teil I) von Herrn Prof. Dr. Hinrich Rüping
Tagung "Seelisch gesund groß werden" in Braunschweig 06.10.2009
Am 06.10.2009 fand in der TU Braunschweig die von Prof. Dr. Hahlweg geplante und in der Kooperation von u.a. PKN und ÄKN mit großer öffentlicher Resonanz durchgeführte Tagung „Gesund groß werden - Prävention psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter“ statt. Sie können die Vorträge dieser Tagung herunterladen von der homepage der Klaus-Grawe-Stiftung.
Kindheit in der Psychotherapie - 2. Niedersächsischer. Psychotherapeutentag in Osnabrück 26.-27.09.08
Eine gelungene Veranstaltung von PKN und Uni Osnabrück für 250 Teilnehmer!
Es waren zwei sonnige Herbsttage, die den Aufenthalt im Schloss der Universität mit seinem einladenden Schlossgarten besonders angenehm machten. Und die Themen waren sehr anregend und führten zu lebhaften Diskussionen.
Die Tagung stand unter dem Motto: Kinderzeiten – Kindheit in der Psychotherapie. Ziel des Vorstandes der PKN war es, bei PP und KJP gleichermaßen Interesse zu wecken für die Einflüsse, die, aus unserer Kindheit stammend, bis ins hohe Alter hineinwirken.
Zunächst setzten wir uns anhand eines Vortrags von Frau Dagmar Lehmhaus-Wachtler mit der Frage auseinander, seit wann es „Kindheit“ überhaupt gibt, unter welchen sozialpolitischen Bedingungen Kinder als eigenständige Einheit gesehen wurden. Und natürlich auch, wann die Psychotherapie sich für diese besondere Menschengruppe zu interessieren begann. Sie finden diesen Beitrag zum Nachlesen auf unserer homepage.
Am Abend des 1. Tages berührten uns zwei historische, aber nichtsdestoweniger immer noch aktuelle Filme des Ehepaar Robertson, die eindrucksvoll sichtbar machen, wie sehr kleine Kinder auf eine längere Trennung von der Mutter reagieren – und wie diese Trennung so gestaltet werden kann, dass sie nicht zu traumatischen Reaktionen führen muss.
Am zweiten Tag setzten 2 Vorträge starke Akzente:
Frau Prof. Dr. Mechthild Papousek zeigte auf, wie die emotionale Welt des Babys sich im Lauf der Zeit entwickelt. Umfangreiche von ihr und ihrem Mann durchgeführte Untersuchungen zeigten die enorme Bedeutung des so genannten Spiegelns für die frühkindliche Entwicklung. Zahlreiche Beispiele aus ihrer Schreibabyambulanz führten zu verblüffenden Aha-Erlebnissen bei den Teilnehmern. Frau Papousek gelang es dabei auch, eine Brücke zu den neuesten Forschungsergebnissen der Neurobiologie zu schlagen.
In seinem Vortrag zum Thema „Wie sind jugendliche Subkulturen richtig zu deuten?“ schaffte es Klaus Farin, alte Vorurteile ab zu bauen und den Teilnehmern eine große Portion Zuversicht in die Entwicklung der nachfolgenden Generation zu geben, auch wenn sie gegenwärtig noch so auffallend daherkommt.
In den Workshops beschäftigten die Teilnehmer sich zum einen mit Aspekten nicht gesund gelingender Kindheitsentwicklung. Dazu wurden bedeutsame Risikofaktoren ins Zentrum gemeinsamer Arbeit gerückt: Trennungs- bzw. Patchworkfamilien, psychische Erkrankung eines Elternteils, Alkoholsucht, Computer- bzw. Internetsucht, körperliche Erkrankung des Kindes, Migrationshintergrund, frühe Sexualität, körperliche oder geistige Behinderung. Aber auch hilfreiche Faktoren standen zur Debatte: Wie überlebte Harry Potter den traumatischen Verlust der Eltern und die schlimme Kindheit in einer Adoptionsfamilie? Oder: Welche Hilfe können Großeltern geben? Oder: Wie können Eltern schwieriger Kinder lernen, ihre Elternfunktion zuverlässig wahr zu nehmen. Oder: Was kann im Bereich der frühen Diagnostik von psychischen Fehlentwicklungen getan werden?
Unser Dank gilt den engagierten Referenten, den Organisatoren im Hintergrund und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die mit ihrer regen Beteiligung die Tagung zum Gelingen gebracht haben.
Für den Vorstand: Bertke Reiffen-Züger


