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Forschungsprojekte

In der folgenden Übersicht stellt die Psychotherapeutenkammer Niedersachsen Forschungsprojekte vor, die relevante Fragestellungen für die psychotherapeutische Versorgung verfolgen. Für den Inhalt der Forschungsvorhaben sind ausschließlich die wissenschaftlichen Leitungen der Projekte zuständig.

Studie zur Dokumentation in der Psychotherapie

Wie dokumentieren Sie – und warum?

Mitschrift, Gedächtnisprotokoll, Audio- oder Videoaufzeichnung und inzwischen auch KI-gestützte Verfahren gehören zum psychotherapeutischen Alltag. Wie die Wahl der Dokumentationsmethode mit dem eigenen therapeutischen Arbeitsmodell, der Beziehungsgestaltung und der Reflexion der Behandlung zusammenhängt, ist bislang kaum untersucht.

Die unabhängige Studie geht diesen Fragen verfahrensübergreifend nach; über 300 Kolleg*innen haben bereits teilgenommen. Teilnehmen können alle psychotherapeutisch tätigen Kolleg*innen – approbiert oder in Aus- und Weiterbildung, unabhängig von Verfahren und Setting. Die Befragung dauert etwa 20 bis 30 Minuten und verbindet Ankreuzfragen mit Freitextfeldern; schon das Beantworten lädt dazu ein, die eigene Dokumentationspraxis zu reflektieren.

Die Teilnahme ist anonym, es werden keine Patient*innendaten erhoben, die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform. Falls Sie bereits zwischen Januar 2025 und Juli 2026 teilgenommen haben, nehmen Sie bitte nicht erneut teil.

Teilnahme bis 28. Februar 2027 unter www.dokumentation-psychotherapie.de

Fragen beantwortet die Studienleitung gern unter mail@dokumentation-psychotherapie.de.

Studienleitung: Florian Lampersberger M.A., M.A., Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DGPT), München

Depressive Symptome und Gedächtnis: Online-Studie zum Einfluss der Tageszeit auf das Gedächtnis bei Erwachsenen mit und ohne depressive Symptome

Viele Menschen mit depressiven Symptomen berichten von Konzentrations- und Gedächtnisproblemen im Alltag. In einer Studie der Abteilung Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim wird untersucht, wie sich die Tageszeit auf die Gedächtnisleistung auswirkt und ob dieser Zusammenhang bei Menschen mit depressiven Symptomen anders ausgeprägt ist. Die Ergebnisse sollen helfen, langfristig gezieltere Unterstützung zu entwickeln. Die Studie findet in Kooperation mit der Universität Heidelberg statt.

Wer kann teilnehmen?

  • Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren, mit oder ohne depressive Symptome
  • Nichtraucher:innen ohne Einnahme von Psychopharmaka
  • Regelmäßiger Schlafrhythmus, also keine Schicht- oder Nachtarbeit
  • Teilnahme am Computer oder Laptop mit stabiler Internetverbindung (nicht am Smartphone)

Zur Studie

Fragen zur Studie beantwortet das Studienteam unter BDM147881@zi-mannheim.de

Online-Befragung zu diversitätssensibler Psychotherapie

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie werden Psychotherapeut*innen für die Teilnahme an einer Online-Umfrage zum Thema diversitätssensible Psychotherapie gesucht. Die Umfrage untersucht, wie unterschiedliche Merkmale und Lebensrealitäten von Patient*innen in der psychotherapeutischen Praxis berücksichtigt werden und welche Faktoren die therapeutische Arbeit dabei beeinflussen. Die Befragung dauert etwa 15 Minuten und erfolgt anonym sowie freiwillig. Die Teilnahme ist bis zum 09.11.2026 möglich.
Ein positives Votum der Ethikkommission liegt vor.

Zur Umfrage

Angesprochen sind alle psychotherapeutisch tätigen Berufsgruppen. Auf Anregung der PTK Bayern werden die Auswahlkategorien im Fragebogen derzeit erweitert, sodass sich neben Psychologischen und Ärztlichen Psychotherapeut*innen sowie PiA auch Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, Psychotherapeut*innen nach neuem Recht und Fachpsychotherapeut*innen wiederfinden.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie im dazugehörigen Flyer.

Bei Rückfragen steht Ihnen die Studienleitung gerne zur Verfügung: antoni.iampieri@uni-wuppertal.de

COMPASS-Studie der Universität Heidelberg zu KI-Chatbots im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit

Wie beurteilen Sie frei verfügbare KI-Chatbots im Zusammenhang mit psychischer Gesundheit und als mögliche Ergänzung zur Psychotherapie? Das COMPASS-Team der Universität Heidelberg sucht Psychotherapeut:innen ab 18 Jahren für eine Online-Befragung. Sie dauert etwa fünf Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig, die Datenerhebung anonymisiert. Auch ohne KI-Erfahrung ist Ihre Einschätzung gefragt. Studieninformation (PDF)

Zur Befragung

 

Einsatz von Imagery Rescripting in der klinischen Praxis

Wissenschaftlerinnen an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Göttingen führen derzeit eine wissenschaftliche Befragung zum Einsatz von Imagery Rescripting in der klinischen Praxis durch. Niedergelassene Kolleg:innen, die Imagery Rescripting derzeit nutzen oder in der Vergangenheit eingesetzt haben, sind zur Teilnahme eingeladen.

Die Befragung untersucht die Erfahrungen von Behandelnden mit Imagery Rescripting, mit besonderem Fokus auf das Auftreten und den Umgang mit aggressiven oder gewalttätigen Vorstellungsinhalten während des Rescripting-Prozesses.

Dauer: ca. 12–15 Minuten

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Um eine möglichst breite Teilnahme zu ermöglichen ist der Fragebogen auf Englisch.

Am Ende der Befragung besteht die Möglichkeit, freiwillig Kontaktdaten zu hinterlassen, um über die Ergebnisse der Studie informiert zu werden.

Zur Umfrage

Eine Teilnahme ist bis zum 01.11.2026 möglich.

Zwischen TikTok und Therapie: Die Rolle sozialer Medien auf dem Weg zur Psychotherapie

Aktuelles Forschungsprojekt zur Rolle sozialer Medien im Kontext der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie von Prof. Jungmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Ziel der Studie in der ersten qualitativen Projektphase ist es, die Rolle sozialer Medien im Kontext psychotherapeutischer Behandlungen aus unterschiedlichen Perspektiven explorativ zu erfassen. Untersucht werden soll insbesondere, welche Bedeutung soziale Medien für das Verständnis psychischer Gesundheit haben, wie sie Selbstdiagnosen und diagnostische Erwartungen, die Aufnahme einer Psychotherapie und Behandlungserwartungen beeinflussen, wie entsprechende Inhalte im therapeutischen Prozess aufgegriffen werden und welche Chancen, Risiken und Unterstützungsbedarfe wahrgenommen werden.

Dazu startet das Forschungsprojekt zunächst mit der Durchführung von Interviews mit drei verschiedenen Personengruppen:

  • Jugendliche und junge Erwachsene in oder nach psychotherapeutischer Behandlung,
  • Sorgeberechtigte bzw. enge Bezugspersonen sowie
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen.

Weitere Informationen:

Bei Interesse an einer Teilnahme kann Kontakt aufgenommen werden unter: mediaKiJu@unimainz.de

Informationspräferenzen in Bezug auf E-Mental-Health-Interventionen unter Fachkräften

Für die Studie „Informationspräferenzen in Bezug auf E-Mental-Health-Interventionen unter Fachkräften“ (eMent-In-PRO-DCE; Leitung: Dr. Jennifer Apolinário-Hagen/Prof. Dr. Nadja Kairies-Schwarz) werden approbierte psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (Erwachsene) für ein Online-Auswahlexperiment (ca. 15 Min.) im Rahmen des DFG-Projekts gesucht. Hintergrund der Studie

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden trotz ihres Potenzials zur Unterstützung der psychotherapeutischen Versorgung vergleichsweise selten genutzt bzw. empfohlen. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die Ermittlung von Informationspräferenzen auf die optimale Gestaltung von Informationsmaterialien zu DiGA. In dem Online-Auswahlexperiment werden u. a. bevorzugte Informationsquellen, Informationsinhalte und Informationsformate erfragt. Dadurch sollen zukünftig Informationsstrategien effizienter und zielgruppengerecht auf psychologische Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen zugeschnitten werden können.

Zur Umfrage

Informationen zur Studie der Heinrich-Heine-Universität (hhu)/Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD): Ethikvotum (Nr.: 2026-3711) vom 11.5.2026 durch die Ethikkommission der Med. Fakultät der HHU

PRISE - Praktische Interventionen für den Selbstwert aus Sicht von Psychotherapeut*innen

Hintergrund und Ziel der Studie

Der Selbstwert stellt einen wichtigen transdiagnostischen Faktor bei unterschiedlichen psychischen Störungen dar. Während für die Emotionsregulation zahlreiche evidenzbasierte Ansätze vorliegen, ist die Behandlung von Selbstwertproblemen bislang weniger systematisch untersucht. Zudem bestehen im deutschsprachigen Raum offene Fragen hinsichtlich der Relevanz für die Therapie und Behandlung von Selbstwertproblemen. Die Studie PRISE untersucht daher aus therapeutischer Perspektive, wie transdiagnostische, ätiologiebasierte und individualisierte Ansätze bei der Behandlung von Selbstwertproblemen eingeschätzt und eingesetzt werden. Darüber hinaus wird erfasst, welche Interventionen und Arbeitsmaterialien in der Praxis genutzt werden und wie Therapeut*innen deren Verfügbarkeit und Praxistransfer einschätzen.

Zielgruppe und Ablauf

Gesucht werden approbierte Psychologische Psychotherapeut*innen mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie für Erwachsene aus dem deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen einer einmaligen Online-Befragung und dauert etwa 15 Minuten. Die Befragung umfasst Fragen zum beruflichen Hintergrund, zu therapeutischen Einstellungen und Erfahrungen, zu eingesetzten Selbstwertinterventionen und Arbeitsmaterialien sowie eine Fallvignette mit anschließenden Einschätzungen zum therapeutischen Vorgehen.

Datenschutz und Anonymität

Die Teilnahme ist freiwillig. Die Daten werden vertraulich und ausschließlich durch die Universität der Bundeswehr München verarbeitet und auf institutseigenen Servern gespeichert. Die Umfrage ist auf eine anonyme Auswertung ausgerichtet. Da Freitextfelder enthalten sind, kann eine vollständige Anonymität zu Beginn jedoch nicht garantiert werden. Personenbezogene Angaben, die versehentlich in Freitextfeldern gemacht werden, werden im Rahmen der Datenaufbereitung gelöscht. Anschließend werden die Daten anonym weiterverarbeitet und ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken ausgewertet und gegebenenfalls veröffentlicht. Eine Weitergabe an Dritte oder in Drittländer findet nicht statt. Ein positives Ethikvotum der die Ethikkommission der Universität der Bundeswehr liegt vor (Aktenzeichen EK UniBw M 26-30).

Zur Umfrage

Teilnahme möglich bis: 01.12.2026

Kontakt

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich gerne an: sarah.ghezih@unibw.de

Verantwortliche:
Sarah Ghezih & Prof. Dr. Inga Schalinski
Professur für Klinische Psychologie und Traumatherapie
Universität der Bundeswehr München

Online-Studie: „CARE-MAP: Einstellungen von Jugendlichen und Eltern zu alltagsnaher digitaler Datenerhebung in der Psychotherapie“

Wie bewerten Jugendliche sowie Eltern und Sorgeberechtigte den Einsatz von Apps, Smartphones, Smartwatches und mobilen Sensoren in der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen? Dieser Frage geht die CARE-MAP-Studie des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Bergischen Universität Wuppertal nach.

Digitale Technologien können beispielsweise genutzt werden, um im Alltag Informationen über Stimmung, Stress, Verhalten oder Aktivitäten zu erfassen. Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, unter welchen Bedingungen solche Verfahren von Jugendlichen und Familien als hilfreich und vertrauenswürdig wahrgenommen werden, welche Bedenken bestehen und was bei einem verantwortungsvollen Einsatz in Psychotherapie und Forschung berücksichtigt werden sollte. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die psychotherapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie die Aus- und Weiterbildung zukünftiger Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten weiterzuentwickeln. Das Projekt ist am Lehrstuhl sowie an der angeschlossenen psychotherapeutischen Universitätsambulanz für Kinder und Jugendliche verankert. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Aleksandra Kaurin und Dr. Bodo Przibilla. Die Studie wurde durch die Ethikkommission der Bergischen Universität Wuppertal ethisch geprüft.

Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren sowie Eltern und andere Sorgeberechtigte von Kindern aller Altersgruppen. Eine psychotherapeutische Behandlung oder psychische Erkrankung ist keine Voraussetzung. Die Teilnahme erfolgt in Form einer einmaligen anonymen Online-Befragung und dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit ohne Nachteile abgebrochen werden. Es werden keine Namen, IP-Adressen oder andere unmittelbar identifizierende personenbezogene Daten gespeichert. Die Daten werden auf gesicherten Servern der Bergischen Universität Wuppertal gespeichert und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke ausgewertet. Am Ende der Befragung besteht die Möglichkeit, freiwillig an einer Verlosung von 50 Wunschgutscheinen im Wert von jeweils 20 Euro teilzunehmen. Die Kontaktdaten für die Verlosung werden getrennt von den Befragungsdaten verarbeitet.

Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können die Studie unterstützen, indem sie Jugendliche, Eltern und Sorgeberechtigte auf die Befragung aufmerksam machen und die Informationsmaterialien weitergeben.

Zur Befragung

Weitere Informationen zur CARE-MAP-Studie unter: https://care-map.uni-wuppertal.de/de/

Kontakt zum Studienteam: caremap@uni-wuppertal.de

Gewalterfahrungen in psychotherapeutischen Praxen

Psychotherapeutische Arbeit lebt von Beziehung, Vertrauen und einem geschützten therapeutischen Rahmen. Gleichzeitig können im beruflichen Alltag Situationen auftreten, in denen Psychotherapeut*innen mit aggressivem Verhalten, Grenzverletzungen oder Gewalterfahrungen konfrontiert werden.

Mit der bundesweiten anonymen Online-Befragung möchte die Klinik für Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Regensburg diese Erfahrungen im ambulanten psychotherapeutischen Setting besser erfassen. Es ist von Interesse, welche Formen von aggressivem oder gewalttätigem Verhalten auftreten, in welchen Situationen diese erlebt werden und welche Auswirkungen sie auf die psychotherapeutische Tätigkeit haben können.

Ihre Perspektive aus der Praxis ist dafür essenziell. Durch Ihre Rückmeldung tragen Sie dazu bei, Belastungen im psychotherapeutischen Arbeitsalltag sichtbarer zu machen und mögliche Unterstützungs- sowie Präventionsbedarfe besser zu verstehen.

Die Umfrage:

  • dauert ca. 10–15 Minuten
  • erfolgt vollständig anonym
  • ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden
  • richtet sich an Psychotherapeut*innen sowie Personen in psychotherapeutischer Aus- und Weiterbildung im ambulanten Setting
  • erfolgt über einen Online-Fragebogen

Zur Befragung

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich gerne an:

Studienleitung: Dr. phil. B. Leinberger
Klinik für Psychosomatische Medizin
Universitätsklinikum Regensburg
E-Mail: beate.leinberger@ukr.de

Zwischen Evidenz und Praxis: Expositionstherapie in der Routineversorgung

Expositionstherapie wird in der Forschung als besonders wirksam beschrieben, doch ihre Integration in den therapeutischen Alltag gelingt nicht immer reibungslos. Zudem wird Expositionstherapie zunehmend auch bei Störungsbildern außerhalb der traditionellen Anwendungsbereiche eingesetzt, was neue Herausforderungen mit sich bringen kann.

Das Projekt lädt dazu ein, anhand von Reflexionsfragen die eigene therapeutische Praxis zu reflektieren und Rückmeldungen zu Barrieren sowie förderlichen Faktoren bei der Umsetzung in der Routineversorgung zu geben.

Zu diesem Zweck haben wir zwei Expert:innen interviewt (Dauer jeweils ca. 20 Minuten), die klinische Studien zur Expositionstherapie durchführen und über umfangreiche therapeutische Erfahrung verfügen:

  • Prof. Dr. Jan Richter (Universität Hildesheim) berichtet über eine kürzlich veröffentlichte Studie zu Expositionstherapie bei Panikstörungen und Agoraphobie (Behaviour Research and Therapy).
  • Prof. Dr. Julia Glombiewski (RPTU Kaiserslautern-Landau) präsentiert Ergebnisse zur Expositionstherapie bei chronischen Schmerzen (Journal of Consulting and Clinical Psychology).

Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, die Umsetzung evidenzbasierter Verfahren in der psychotherapeutischen Praxis besser zu verstehen und weiterzuentwickeln. Ihre anonymisierten Antworten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und fließen in eine wissenschaftliche Auswertung ein. Für Ihre Teilnahme an diesem Projekt können Ihnen 2 Fortbildungspunkte, ausgestellt durch die Psychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz, angerechnet werden. Über den folgenden Link können Sie flexibel an der asynchronen Veranstaltung teilnehmen:

Zur Veranstaltung

Die Teilnahmebescheinigung für die Fortbildung steht Ihnen am Ende als Download zur Verfügung. Kontakt für Fragen: pain-expert@projects.rptu.de

Psychotherapiestudie Vision-Age

Vision-Age ist eine wissenschaftliche Studie zur Überprüfung eines innovativen digitalen Gruppenpsychotherapieprogramms, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ab 68 Jahren mit depressiven Symptomen sowie begleitender Angst ausgerichtet ist.

Das Behandlungsmanual ist verfahrensübergreifend und transdiagnostisch konzipiert. Die Interventionsgruppen werden daher von approbierten Kolleg*innen mit unterschiedlichen Fachkunden geleitet, wodurch verschiedene therapeutische Perspektiven in die Behandlung einfließen.

Ziel ist, psychisch belasteten älteren Menschen ein passendes und gut erreichbares Behandlungsangebot zu ermöglichen. Durch die digitale Umsetzung können Zugangsbarrieren reduziert werden, während das Gruppenformat gleichzeitig mehr Betroffenen die Teilnahme ermöglicht. Auf diese Weise soll langfristig dazu beigetragen werden, Versorgungslücken in der psychotherapeutischen Behandlung älterer Menschen zu verringern.

Die Studie Vision-Age wird durch die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) in der Programmlinie Klinische Studien gefördert (Förder-ID: KE 1446/5-1).

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.vision-age.de

Sie können das Forschungsteam unterstützen, indem Sie die Studie an entsprechend geeignete Personen aus der Zielgruppe weitergeben würden.

E2-PSY: Einladung zur Online-Befragung von Leistungserbringenden in der Versorgung von Personen mit psychischen Erkrankungen

Für ein vom Innovationsfonds des G-BA geförderten Projekts der Charité zum Entlassmanagement aus der Psychiatrie, in dessen Beirat u.a. BPtK vertreten ist, werden stationär und ambulant tätige Psychotherapeut*innen gesucht, die an einer Online-Befragung teilnehmen.

Der Übergang von der (teil-)stationären in die ambulante Versorgung ist bei Patient:innen mit psychischen Erkrankungen besonders kritisch. Die im Rahmen des Entlassmanagements (EM) nach § 39 1a SGB V verordnungsfähigen Leistungen (u. a. Soziotherapie, ambulante psychiatrische Pflege) sollen eine zeitnahe Anschlussversorgung sicherstellen. Da eine umfassende Evaluation des Entlassmanagements in der Psychiatrie bisher fehlt, soll diese Lücke durch das Projekt E2-PSY geschlossen werden.

Das Ziel ist es, das derzeitige Entlassmanagement aus Sicht der ambulanten und stationären Leistungserbringenden zu evaluieren sowie Barrieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, um eine optimale Anschlussversorgung zu gewährleisten. Die Perspektive der stationär und ambulant tätigen Psychotherapeut*innen sollte bei diesem Thema auf keinen Fall fehlen.

Die Bearbeitung dauert ca. 20 Minuten und erfolgt vollständig anonymisiert, sodass Ihre Daten nicht auf Sie zurückzuführen sind.

Zur Befragung

Kontakt für Rückfragen: e2psy@charite.de

DiGA in der ambulanten Psychotherapie

Für die eine Onlinebefragung an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, unter der Leitung von Prof. Dr. Christiane Eichenberg, werden ambulant arbeitende Psychotherapeut*innen (VT, TP/AP, ST) mit und ohne Erfahrung im Einsatz von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) gesucht. Daneben möchte die Studie Patient*innen der teilnehmenden Therapeut*innen zu ihrem Erleben von DiGA befragen.

In einer kurzen Onlinebefragung (ca. 15 – 20 Minuten) sollen Erfahrungen und Einstellungen zur Anwendung von DiGA in der ambulanten Psychotherapie untersucht werden. Außerdem ist von Interesse, was die Entscheidung gegen eine solche Anwendung motiviert. Ziel der Studie ist es, Einblicke in den praktischen Einsatz, Chancen und Herausforderungen von digitalen Anwendungen zu gewinnen. Indem sowohl Therapeut*innen als auch ihre Patient*innen befragt werden, soll Aufschluss über Faktoren gewonnen werden, die den dyadischen Entscheidungsprozess für oder gegen den Einsatz von DiGA beeinflussen. Alle Teilnehmenden bleiben dabei anonym.

Teilnahmekriterien
• Psychologische*r Psychotherapeut*in
• Fachkunde in einem Richtlinienverfahren: Verhaltenstherapie (VT), Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie / Analytische Psychotherapie (TP/AP) oder Systemische Therapie (ST)

Zur Befragung

Rückfragen an maximilian.heider@sfu-berlin.de

„Sozialmedizin in der Praxis“ – Projekt der TU Braunschweig

In Ihrem Arbeitsalltag sind Sie häufig mit sozialmedizinischen Problemstellungen wie Arbeitsunfähigkeitsattestierungen, Verordnung von Reha und Soziotherapie konfrontiert.

Diese wichtigen Tätigkeiten niedergelassener Kolleg*innen sollen in der (Fach)Öffentlichkeit breitere Anerkennung erhalten. Das Projekt möchte über das Spektrum der sozialmedizinischen Aktivitäten niedergelassener Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen berichten und setzt dabei auf Ihre Expertise: Erzählen Sie telefonisch, per Videokonferenz oder in Ihrer Praxis, welche sozialmedizinischen Tätigkeiten in Ihrem Arbeitsalltag relevant sind. Dabei wirft das Projekt einen besonderen Blick auf arbeitslose und arbeitsunfähige Patienten.

Die Erhebung mit Fragebogen und Interview umfasst maximal zwei Stunden. Als Dank erhalten Sie 200 € sowie Ihrer Wahl entsprechend ein informatives Fachbuch.

Klicken Sie hier für weitere Informationen

Erfahrungen mit der ambulanten Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-COVID

Die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Deutschland stellt die Gesundheitsprofessionen vor besondere Herausforderungen – etwa durch unspezifische Symptome oder einen erhöhten Koordinationsaufwand. Bislang ist wenig darüber bekannt, wie in einem ambulanten Gesundheitsberuf tätige Personen in Ihrem Berufsalltag die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten mit Post-COVID erleben und miteinander gestalten.

Sie sind als Psychotherapeut/Psychotherapeutin an der ambulanten Versorgung von Post-COVID Betroffenen beteiligt? Dann würden wir Sie gerne zu einem (digitalen) Interview einladen, um über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema zu sprechen. Uns interessiert besonders, mit welchen Herausforderungen Sie in der Versorgung bisher konfrontiert waren, und welche Änderungen Sie sich für die Zukunft wünschen.

Weitere Informationen zur Interviewteilnahme finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des gesamten Studienteams,
Prof. Dr. Hanna Kaduszkiewicz (Institutsleiterin und Projektleiterin) & Ronja Kleine (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel – Institut für Allgemeinmedizin

E-Mail: ltpc.kiel@uksh.de, Fax: 0431/500 30114

Anonyme Online-Befragung zu Behandlungspräferenzen inkl. KI

Die Arbeitsgruppe Psychotherapie- und Versorgungsforschung des LMU Klinikums München möchte Sie herzlich einladen, an der Studie zu Behandlungspräferenzen auch im Hinblick auf Künstliche Intelligenz (KI) in der Psychotherapie teilzunehmen. Die Studie wird in Kooperation mit dem UKE Hamburg durchgeführt. Teilnehmen können Personen, die psychotherapeutisch tätig oder in Ausbildung sind (u.a. psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen). Die Online-Befragung dauert je nach Bearbeitungsgeschwindigkeit ca. 10 Minuten.

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Mit kollegialen Grüßen
Prof. Dr. Ulrich Voderholzer (LMU München) , Prof. Dr. Lena Jelinek (UKE Hamburg)

PsyPan – Stärkung der Pandemie-Resilienz im Feld der psychischen Gesundheit mittels Tele-Psychotherapie und digitalen Präventions-angeboten in Sachsen-Anhalt

Im Rahmen des Forschungsprojekts „PsyPan – Stärkung der Pandemie-Resilienz im Feld der psychischen Gesundheit mittels Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten in Sachsen-Anhalt“ wird ein mehrstufiges Online-Delphi-Verfahren durchgeführt. Ziel ist es, gemeinsam mit Expert:innen aus Versorgung, Wissenschaft und Praxis Qualitätskriterien für videobasierte Psychotherapie (VBT) zu entwickeln.


Worum geht es in dieser Befragung?
In dieser Befragung sollen gemeinsam mit Ihnen Empfehlungen für die Durchführung und Gestaltung videobasierter Psychotherapie erarbeitet werden. Ziel ist es, auf Basis Ihrer Einschätzungen und Erfahrungen ein praxisnahes Handbuch mit Qualitätsindikatoren und Handlungsanleitungen für Behandelnde und Patient:innen zu entwickeln.

Dabei ist uns die Vielfalt beruflicher Hintergründe und Perspektiven besonders wichtig – etwa aus ambulanter oder stationärer Praxis, Forschung, Ausbildung oder Patientenvertretung. Auch wenn Sie selbst noch keine eigene Erfahrung mit VBT gesammelt haben, ist Ihre Rückmeldung für die Befragung wertvoll.

Zur Befragung