Forschungsprojekte
In der folgenden Übersicht stellt die Psychotherapeutenkammer Niedersachsen Forschungsprojekte vor, die relevante Fragestellungen für die psychotherapeutische Versorgung verfolgen. Bei Interesse können Psychotherapeut*innen an den Studien mitwirken. Für den Inhalt der Forschungsvorhaben sind ausschließlich die wissenschaftlichen Leitungen der Projekte zuständig.
Braucht Psychotherapie mehr Prävention?
Prävention ist Teil des beruflichen Auftrags von Psycholog:innen – ihre Umsetzung gestaltet sich im Praxisalltag jedoch häufig schwierig.
Mit einer bundesweiten Online-Befragung möchte ein Studienteam der RPTU Kaiserlautern-Landau & Universität Heidelberg untersuchen, wie klinisch tätige Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen den Bedarf, die Rahmenbedingungen und mögliche Hindernisse präventiver einschätzen. Ihre Erfahrungen und Perspektiven aus der klinischen Praxis sind dafür entscheidend.
Die Teilnahme ist anonym, dauert etwa 10 Minuten und richtet sich an klinisch tätige Psycholog:innen und Psychotherapeut:innen in Deutschland.
Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, strukturelle Hürden sichtbar zu machen und Impulse für Versorgung, Forschung und Praxis zu entwickeln.
Viele Menschen, die sich psychotherapeutische Hilfe wünschen, haben durch Stigmatisierung einen erschwerten Zugang. Stigmatisierung bedeutet: Sie werden aufgrund bestimmter Merkmale abgewertet, ausgeschlossen, oder unfair behandelt. Dies kann auf verschiedenste Gruppen von Menschen zutreffen. Das Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité Berlin möchte deshalb eine Software entwickeln, die eine vollständig anonyme Online-Therapie ermöglicht, per Video-, Audio- oder Textchat.
Hierfür werden unterschiedliche Gruppen befragt, die Stigmatisierung erleben und Psychotherapeut*innen, die mit diesen Gruppen zusammenarbeiten. Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Perspektiven in die Entwicklung sicherer und inklusiver Technologien einfließen und geschätzt werden.
Die Fragebögen erfragen Wünsche und Anforderungen an die Software zur Anonymisierung von Video-, Audio-, und Textchat. Anonymisierung bedeutet, dass persönliche Informationen so verändert oder entfernt werden, dass eine Person nicht mehr identifiziert werden kann. Auch Gedanken und Gefühle zu (anonymen) Therapieangeboten sind von Interesse, ebenso wie technischen Gegebenheiten und Erfahrungen mit Stigmatisierung und Vertrauen.
Der Fragebogen ist anonym und es müssen keinerlei persönliche Informationen, die eine Person identifizierbar machen könnten, geteilt werden. Eine Teilnahme ist bis zum 14. Mai 2026 möglich und dauert ca. 20-25 Minuten.
Dieser Fragebogen richtet sich an:
– Menschen mit sexuellem Interesse an Kindern: Zur Umfrage
und Therapeut*innen, die mit ihnen zusammenarbeiten: Zur Umfrage
– Sexarbeiter*innen: Zur Umfrage
und Therapeut*innen, die mit ihnen zusammenarbeiten: Zur Umfrage
– transgender und genderdiverse Personen: Zur Umfrage
und Therapeut*innen, die mit ihnen zusammenarbeiten: Zur Umfrage
– Überlebende von sexuellem Kindesmissbrauch: Zur Umfrage
– alle, die sich keiner der oben genannten Gruppen zugehörig fühlen: Zur Umfrage
Bei Nachfragen können Sie sich an Paula Busch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Charité (paula.busch@charite.de) wenden.
Im Rahmen eines universitären Forschungsprojekts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz wird eine bundesweite Online-Studie zur Einbeziehung von Bezugspersonen in psychotherapeutische Behandlungen durchgeführt. Erfasst werden dabei die Perspektiven von Psychotherapeut*innen, Patient*innen sowie Bezugspersonen. Ziel ist eine differenzierte empirische Analyse der aktuellen Versorgungspraxis sowie die Identifikation relevanter Einflussfaktoren auf den Einbezug von Bezugspersonen in ambulanten und klinischen Settings.
Die Online-Befragung ist bis einschließlich 30.05.2026 freigeschaltet. Die Teilnahme erfolgt anonym und nimmt etwa 5–10 Minuten in Anspruch.
Für ein vom Innovationsfonds des G-BA geförderten Projekts der Charité zum Entlassmanagement aus der Psychiatrie, in dessen Beirat u.a. BPtK vertreten ist, werden stationär und ambulant tätige Psychotherapeut*innen gesucht, die an einer Online-Befragung teilnehmen.
Der Übergang von der (teil-)stationären in die ambulante Versorgung ist bei Patient:innen mit psychischen Erkrankungen besonders kritisch. Die im Rahmen des Entlassmanagements (EM) nach § 39 1a SGB V verordnungsfähigen Leistungen (u. a. Soziotherapie, ambulante psychiatrische Pflege) sollen eine zeitnahe Anschlussversorgung sicherstellen. Da eine umfassende Evaluation des Entlassmanagements in der Psychiatrie bisher fehlt, soll diese Lücke durch das Projekt E2-PSY geschlossen werden.
Das Ziel ist es, das derzeitige Entlassmanagement aus Sicht der ambulanten und stationären Leistungserbringenden zu evaluieren sowie Barrieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, um eine optimale Anschlussversorgung zu gewährleisten. Die Perspektive der stationär und ambulant tätigen Psychotherapeut*innen sollte bei diesem Thema auf keinen Fall fehlen.
Die Bearbeitung dauert ca. 20 Minuten und erfolgt vollständig anonymisiert, sodass Ihre Daten nicht auf Sie zurückzuführen sind.
Kontakt für Rückfragen: e2psy@charite.de
In den vergangenen Jahren ist es zu einer Zunahme von extremistischen Positionen in der Bevölkerung gekommen. Es ist davon auszugehen, dass sich dies auch in einer Zunahme an extremistischen Positionen unter Patient*innen, die sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben, widerspiegelt. Gleichzeitig ist wenig darüber bekannt, wie häufig Psychotherapeut*innen im Rahmen von Psychotherapien mit extremistischen politischen oder religiösen Aussagen konfrontiert sind und wie sie diese Patient*innengruppe wahrnehmen.
Um die Herausforderungen durch diese Patient*innengruppe besser zu verstehen, untersucht der Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Universität Regensburg mit Hilfe eines Online-Fragebogens (Bearbeitungszeit ca. 15-20 Minuten, Teilnahme möglich bis 30.04.2026), welche Erfahrungen (angehende) Psychotherapeut*innen bei der Behandlung von Patient*innen machen, die in einer Psychotherapie extremistische politische oder religiöse Ansichten vertreten und ob es Zusammenhänge zwischen Therapeut*innenmerkmalen (z.B. der Mentalisierungsfähigkeit oder den Big-Five-Faktoren) und der Bereitschaft diese Patient*innen zu behandeln gibt. Die Bearbeitung des Fragebogens ist vollständig anonym. Beim Ausfüllen werden weder die IP-Adresse noch die Browserkennung der Teilnehmenden gespeichert, sodass keine Zuordnung der einzelnen Datensätze zu einzelnen Teilnehmenden möglich ist.
Teilnehmen können Psychotherapeut*innen in Aus- und Weiterbildung (PiAs, PtWs), Psychologische Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, (angehende) ärztliche Psychotherapeut*innen sowie Studierende in approbationskonformen KLIPP-Master-Studiengängen. Der Fragebogen ist verfügbar unter diesem Link.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der zugehörigen Info-Seite. Bei Fragen können Sie das Forschungsteam unter Forschung.Sozialpsychologie@ur.de (Ansprechpartnerin: Evamaria Meier) kontaktieren.
Postakute Infektionssyndrome (PAIS), verursacht z.B. durch SARS-CoV-2 und andere Erreger, können bei Kindern und Jugendlichen zu weitreichenden gesundheitlichen Folgen führen. Eine bundesweit flächendeckende, hochwertige und harmonisierte Versorgung des Krankheitsbildes existiert bisher jedoch nicht. Deshalb werden aktuell Projekte gefördert, die die Versorgungssituation beschreiben und neue Versorgungsstrukturen entwickeln sollen (s. Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Kinder- und Jugendarzt“).
Ziel des Projekts KidsCarePVS ist die Beschreibung der Versorgungslage von Kindern und Jugendlichen mit PAIS. Die Sicht von Psychotherapeut*innen zu deren alltäglichen Erfahrungen in der Behandlungspraxis und ihren Erwartungen spielt dabei eine zentrale Rolle, um perspektivisch innovative Vorschläge für eine bedarfsgerechte Versorgung zu entwickeln.
Wer kann teilnehmen?
Ambulante Kinder- und Jugendpsychotherapeut*innen aller Erfahrungsstände bzgl. PAIS
Wann finden die Interviews statt?
Ab November 2025. Die Dauer beträgt etwa 45 Minuten, wir richten uns gern nach Ihrem Zeitplan. Es ist ein Video- oder Telefoninterview.
Aufwandsentschädigung
250 € (nähere Informationen entnehmen Sie der Studieninformation)
Wenn sie an einer Teilnahme interessiert sind, geben Sie bitte über diesen Link Ihre Kontaktinformationen an. Ausführliche Studieninformationen finden Sie auch über den Link. Diese Angabe dient ausschließlich zur Kontaktaufnahme, Terminierung und Durchführung des Interviews. Wir werden uns bei Ihnen per Mail zwecks Interviewterminen melden.
Für die eine Onlinebefragung an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, unter der Leitung von Prof. Dr. Christiane Eichenberg, werden ambulant arbeitende Psychotherapeut*innen (VT, TP/AP, ST) mit und ohne Erfahrung im Einsatz von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) gesucht. Daneben möchte die Studie Patient*innen der teilnehmenden Therapeut*innen zu ihrem Erleben von DiGA befragen.
In einer kurzen Onlinebefragung (ca. 15 – 20 Minuten) sollen Erfahrungen und Einstellungen zur Anwendung von DiGA in der ambulanten Psychotherapie untersucht werden. Außerdem ist von Interesse, was die Entscheidung gegen eine solche Anwendung motiviert. Ziel der Studie ist es, Einblicke in den praktischen Einsatz, Chancen und Herausforderungen von digitalen Anwendungen zu gewinnen. Indem sowohl Therapeut*innen als auch ihre Patient*innen befragt werden, soll Aufschluss über Faktoren gewonnen werden, die den dyadischen Entscheidungsprozess für oder gegen den Einsatz von DiGA beeinflussen. Alle Teilnehmenden bleiben dabei anonym.
Teilnahmekriterien
• Psychologische*r Psychotherapeut*in
• Fachkunde in einem Richtlinienverfahren: Verhaltenstherapie (VT), Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie / Analytische Psychotherapie (TP/AP) oder Systemische Therapie (ST)
Rückfragen an maximilian.heider@sfu-berlin.de
In Ihrem Arbeitsalltag sind Sie häufig mit sozialmedizinischen Problemstellungen wie Arbeitsunfähigkeitsattestierungen, Verordnung von Reha und Soziotherapie konfrontiert.
Diese wichtigen Tätigkeiten niedergelassener Kolleg*innen sollen in der (Fach)Öffentlichkeit breitere Anerkennung erhalten. Das Projekt möchte über das Spektrum der sozialmedizinischen Aktivitäten niedergelassener Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen berichten und setzt dabei auf Ihre Expertise: Erzählen Sie telefonisch, per Videokonferenz oder in Ihrer Praxis, welche sozialmedizinischen Tätigkeiten in Ihrem Arbeitsalltag relevant sind. Dabei wirft das Projekt einen besonderen Blick auf arbeitslose und arbeitsunfähige Patienten.
Die Erhebung mit Fragebogen und Interview umfasst maximal zwei Stunden. Als Dank erhalten Sie 200 € sowie Ihrer Wahl entsprechend ein informatives Fachbuch.
Klicken Sie hier, um zu weiteren Informationen und den Kontaktdaten für die Teilnahme zu gelangen.
Die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post-COVID-Syndrom in Deutschland stellt die Gesundheitsprofessionen vor besondere Herausforderungen – etwa durch unspezifische Symptome oder einen erhöhten Koordinationsaufwand. Bislang ist wenig darüber bekannt, wie in einem ambulanten Gesundheitsberuf tätige Personen in Ihrem Berufsalltag die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten mit Post-COVID erleben und miteinander gestalten.
Sie sind als Psychotherapeut/Psychotherapeutin an der ambulanten Versorgung von Post-COVID Betroffenen beteiligt? Dann würden wir Sie gerne zu einem (digitalen) Interview einladen, um über Ihre Erfahrungen zu diesem Thema zu sprechen. Uns interessiert besonders, mit welchen Herausforderungen Sie in der Versorgung bisher konfrontiert waren, und welche Änderungen Sie sich für die Zukunft wünschen.
Weitere Informationen zur Interviewteilnahme finden Sie hier.
Mit freundlichen Grüßen im Namen des gesamten Studienteams,
Prof. Dr. Hanna Kaduszkiewicz (Institutsleiterin und Projektleiterin) & Ronja Kleine (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel – Institut für Allgemeinmedizin
E-Mail: ltpc.kiel@uksh.de, Fax: 0431/500 30114
Das Forschungs- und Behandlungszentrum für Psychische Störungen (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum führt eine Online-Fortbildung mit begleitender Studie durch.
Die Fortbildung ist von der Psychotherapeutenkammer NRW akkreditiert und wird mit einem Fortbildungspunkt vergütet. Die Teilnahme dauert ca. 45 Minuten und richtet sich an Psychologische Psychotherapeuten (in Ausbildung). Die Fortbildung kann unter diesem Link abgerufen werden.
Die Veranstaltung behandelt den Einfluss unterschiedlicher Informationsquellen auf die Vergabe einer Verdachtsdiagnose zu einem frühen Zeitpunkt – also nach dem Erstgespräch, wenn das Wissen über eine Patientin oder einen Patienten noch eingeschränkt ist.
Sie besteht aus drei Teilen:
– einem Fachvortrag von Herrn Prof. Dr. Jürgen Margraf
– sowie zwei Umfragen, in denen diagnostische Entscheidungsprozesse simuliert werden.
Die Teilnehmer helfen mit ihrem Beitrag, die Diagnostik zu Beginn einer Therapie besser zu verstehen und unterstützen die Forschung an der Ruhr-Universität.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: fbz-diagnostik-fortbildung@ruhr-uni-bochum.de
Die Arbeitsgruppe Psychotherapie- und Versorgungsforschung des LMU Klinikums München möchte Sie herzlich einladen, an der Studie zu Behandlungspräferenzen auch im Hinblick auf Künstliche Intelligenz (KI) in der Psychotherapie teilzunehmen. Die Studie wird in Kooperation mit dem UKE Hamburg durchgeführt. Teilnehmen können Personen, die psychotherapeutisch tätig oder in Ausbildung sind (u.a. psychologische oder ärztliche PsychotherapeutInnen). Die Online-Befragung dauert je nach Bearbeitungsgeschwindigkeit ca. 10 Minuten.
Über den folgenden Link gelangen Sie zur Umfrage: Link zur Umfrage
Mit kollegialen Grüßen
Prof. Dr. Ulrich Voderholzer (LMU München) , Prof. Dr. Lena Jelinek (UKE Hamburg)
Die Hochschule Emden/Leer führt derzeit die EU-geförderte Studie „EARLY – Evaluating, Identifying and Reducing determinants of mental health conditions in youth“ zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen durch. Ziel von EARLY ist es, Daten und Wissen zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15-24 Jahre) in Europa zur Verfügung zu stellen. Jugendliche aus den Ländern Albanien, Belgien, Deutschland, Israel, Italien, Moldawien, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Spanien und der Schweiz werden befragt. Die Erfahrungen und Perspektiven von Jugendlichen in Deutschland sind zentral für die Studie.
Die Befragung richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren, ist anonym und dauert etwa 45 bis 60 Minuten. Das Forschungsteam bittet um Ihre Mithilfe, die Studie bei Jugendlichen bekannt zu machen und ihnen zu ermöglichen, sich an der Studie zu beteiligen.
Für ein Forschungsprojekt sucht die Universität Hildesheim Psychotherapeut:innen und PiAs, die Patient:innen mit Essstörungen im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter behandeln oder behandelt haben – unabhängig davon, ob Sie Expositionsverfahren einsetzen oder nicht.
Welche Rolle spielen Expositionsverfahren in der Behandlung von Patient:innen mit Essstörungen – und was beeinflusst deren Einsatz? Diesen Fragen geht die anonyme Online-Befragung nach. Von Interesse sind Ihre praktischen Erfahrungen in der Therapie, mögliche Hürden beim Einsatz von Exposition und der Einfluss von individuellen Persönlichkeitseigenschaften.
Die Online-Befragung dauert etwa 20–30 Minuten.
Im Rahmen des Forschungsprojekts „PsyPan – Stärkung der Pandemie-Resilienz im Feld der psychischen Gesundheit mittels Tele-Psychotherapie und digitalen Präventionsangeboten in Sachsen-Anhalt“ wird ein mehrstufiges Online-Delphi-Verfahren durchgeführt. Ziel ist es, gemeinsam mit Expert:innen aus Versorgung, Wissenschaft und Praxis Qualitätskriterien für videobasierte Psychotherapie (VBT) zu entwickeln.
Worum geht es in dieser Befragung?
In dieser Befragung sollen gemeinsam mit Ihnen Empfehlungen für die Durchführung und Gestaltung videobasierter Psychotherapie erarbeitet werden. Ziel ist es, auf Basis Ihrer Einschätzungen und Erfahrungen ein praxisnahes Handbuch mit Qualitätsindikatoren und Handlungsanleitungen für Behandelnde und Patient:innen zu entwickeln.
Dabei ist uns die Vielfalt beruflicher Hintergründe und Perspektiven besonders wichtig – etwa aus ambulanter oder stationärer Praxis, Forschung, Ausbildung oder Patientenvertretung. Auch wenn Sie selbst noch keine eigene Erfahrung mit VBT gesammelt haben, ist Ihre Rückmeldung für die Befragung wertvoll.
Im Rahmen der Studie „Vom Alltag zur Innovation: Blinde Flecken und Unterstützungsbedarfe von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen (in Ausbildung)“ soll herausgefunden werden, ob in Bezug auf unterschiedliche Krankheitsbilder bzw. therapeutische Anwendungsbereiche Wissenslücken und Unterstützungsbedarfe bestehen. Ziel ist es, hilfreiche Unterstützungsangebote in Form von Fort- und Weiterbildungen entwickeln zu können, um letztendlich hilfesuchenden Patient*innen eine optimale Versorgung gewährleisten zu können.
Die Online-Umfrage wird am Lehrstuhl der Klinischen Psychologie des Kindes- und Jugendalters der Friedrich-Schiller-Universität Jena durchgeführt. Für die Teilnahme werden psychologische sowie ärztliche Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen, sowohl mit abgeschlossener Approbation als auch in Ausbildung mit mindestens einem Jahr klinischer Berufstätigkeit, gesucht. Die Umfrage dauert etwa 20 Minuten.
Kontakt für Fragen: champ@uni-jena.de
Eine multizentrische Arbeitsgruppe im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) beschäftigt sich mit der Versorgung in der Transitionspsychiatrie und -psychotherapie.
Wenn es an Ihrer Institution transitionsspezifische psychiatrische oder psychotherapeutische Angebote für junge Menschen im Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter gibt, können Sie an der Fragebogenerhebung teilnehmen. Das Ziel ist eine repräsentative Übersicht über alle transitionsspezifischen Angebote im DACH-Raum, wozu Sie mit Ihrer Institution einen wertvollen Beitrag leisten können.